Was kostet WordPress-Wartung? Preise 2026 (99–349 €/Monat)

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Kurz gesagt: WordPress-Wartung kostet je nach Leistungsumfang 50 bis 400 € netto im Monat. Basispakete mit Updates und Backups beginnen bei etwa 50 €, verlässliche Pakete mit getesteten Backups, Ansprechpartner und Reaktionszeiten liegen ab rund 100 €. Unsere eigenen Pakete kosten 99–349 € netto/Monat und sind nach drei Monaten monatlich kündbar.

„Was kostet die Wartung?” ist die Frage, die wir am häufigsten hören, wenn jemand gerade festgestellt hat, dass WordPress ohne Pflege langsam zum Risiko wird. Die kurze Antwort: zwischen 50 und 400 € im Monat bei einer Agentur – je nachdem, was tatsächlich im Vertrag steht. Die bessere Antwort: Es kommt darauf an, was du wirklich brauchst, und darauf, ob der Preis zu dem passt, was drinsteht.

Dieser Artikel legt offen, was WordPress-Wartung am Markt kostet, was sinnvolle Inhalte eines Wartungsvertrags sind, und wie Codeäffchen das konkret löst.

Was WordPress-Wartung kostet

Der Markt bewegt sich grob in drei Preisregionen:

Basiswartung (50 – 100 € netto/Monat): Updates für Core, Plugins und Themes, ein automatisches Backup, kein direkter Ansprechpartner für Rückfragen. Gut genug für eine Seite, bei der ein Ausfall für ein paar Stunden kein Drama ist.

Standardwartung (100 – 250 € netto/Monat): Updates mit Staging-Test, tägliche Backups, Sicherheits-Monitoring, Uptime-Überwachung und ein monatlicher Bericht. Das ist das Segment, das für die meisten Unternehmenswebsites sinnvoll ist.

Premium-Wartung (250 – 400 € netto/Monat): SLA mit definierten Reaktionszeiten in Stunden, priorisierter Support, umfassendes Monitoring und Kapazität für kleinere Sofortreaktionen ohne Auftrag.

Unsere WordPress-Wartung bietet drei feste Pakete zum Nettopreis:

PaketPreisSchwerpunkt
Basic99 € / MonatUpdates, Backup mit Restore-Check, Monitoring
Pro219 € / Monat+ Staging, Formular-Überwachung, Sicherheit, Bericht
Premium349 € / Monat+ SLA, visuelle Regression, monatliche Log-Analyse

Kurze Arbeiten an der Webhosting-Umgebung – DNS, SSL, PHP-Version, Hoster-Support – laufen über die Frei-Stunden des Pakets, ohne eigenes Add-on. Pro- und Premium-Kunden haben außerdem einen Notfallkanal, der auch abends und am Wochenende erreichbar ist – außerhalb der Servicezeiten (Mo–Fr, 8–18 Uhr) ohne feste Frist, Einsätze werden mit 150 € pro Stunde abgerechnet.

Alle Pakete sind monatlich kündbar nach einer Mindestlaufzeit von drei Monaten. Arbeiten außerhalb des Paketumfangs – etwa das Beheben eines Plugin-Konflikts oder eine schnelle Anpassung – werden nach Aufwand zu 120 € pro Stunde abgerechnet. Wer mehrere Websites betreuen lässt, zahlt ab der zweiten Site 15 % und ab der vierten 25 % weniger.

Zum Vergleich: Was bei einem ungeplanten Ausfall an Einsatz anfällt, liegt schnell im vier- bis fünfstelligen Bereich. Selbst ein einzelner Notfall-Einsatz übersteigt in der Regel den Jahresbetrag eines Basispakets.

Was in der Wartung enthalten sein sollte

Nicht jede Wartung ist gleich. Wer nur auf den Preis schaut, kauft manchmal nicht mehr als ein automatisches Plugin-Update einmal im Monat – das bekommt WordPress auch alleine hin, und ist trotzdem keine Wartung.

Was eine sinnvolle Wartung liefert – und was wir in jedem Paket machen:

Updates – kontrolliert, nicht blind. Core, Plugins und Themes werden aktuell gehalten. Kritische Updates gehen bei uns über eine Staging-Umgebung, damit eine neue Plugin-Version nicht ungetestet auf die Live-Seite kommt.

Backups – täglich, auf deutschen Servern. Tägliche Sicherungen, gespeichert auf Servern in Deutschland. DSGVO-konform, ohne dass Daten auf Servern außerhalb der EU landen. Und: Backups, die nie auf Restore getestet werden, sind keine Backups – das prüfen wir.

Sicherheits-Monitoring. Wir überwachen bekannte Schwachstellen in eingesetzten Plugins und reagieren bei kritischen Lücken, ohne auf den nächsten Wartungstermin zu warten.

Uptime-Monitoring. Wenn die Seite ausfällt, wissen wir es vor dir – nicht andersherum.

Monatlicher Bericht. Was wurde gemacht, was wurde gefunden, was steht an. Kein Blackbox-Vertrag, sondern nachvollziehbare Dokumentation.

Was Wartung ausdrücklich nicht ist: neue Funktionen, Designänderungen oder größere Umbauten. Das ist Projektarbeit und wird separat beauftragt.

Mehr zu den konkreten Inhalten liest du in Was eine WordPress-Wartung leistet.

Warum Wartung keine optionale Ergänzung ist

WordPress ist das meistgenutzte CMS weltweit – und deshalb das meistangegriffene. Fast alle bekannten WordPress-Schwachstellen betreffen Plugins und Themes, nicht den Core – Patchstack zählte für 2024 rund 96 Prozent in Plugins. Und laut Sucuris Hacked-Website-Report lief bei etwa vier von zehn kompromittierten CMS-Seiten zum Zeitpunkt der Infektion veraltete Software. Der Patch existierte also, war aber nicht eingespielt. Genau diese Lücke schließt Wartung.

Das klingt nach einer schlechten Statistik für andere. Aber WordPress-Updates erscheinen manchmal im Wochenrhythmus, und nicht jedes Update ist harmlos. Ein unbedachtes Plugin-Update kann eine Seite in Minuten zerlegen. Deshalb sind kontrollierte, getestete Updates wichtiger als schnelle automatische.

Daneben: PHP-Versionen veralten. Themes werden inkompatibel. Sicherheitszertifikate laufen ab. Hosting-Umgebungen ändern sich. Eine Seite, die heute läuft, kann in drei Monaten Fehler werfen, wenn niemand hinschaut.

Backups sind das letzte Sicherheitsnetz. Wenn es kein aktuelles, funktionierendes Backup gibt, kostet ein Sicherheitsvorfall nicht nur Nerven, sondern unter Umständen die gesamte Website-Investition.

Pauschale vs. Abrechnung nach Aufwand

Beide Modelle haben ihre Berechtigung – die Frage ist, was zu deiner Situation passt.

Wartungspauschale: Monatlicher Festbetrag für einen definierten Leistungsumfang. Planbar für dich, strukturiert für uns. Kein Aufwand bei der Abrechnung, keine Überraschungen. Der Nachteil: Was über den Umfang hinausgeht, wird extra berechnet. Was darin ist, wird berechnet, auch wenn in einem Monat wenig anfällt.

Abrechnung nach Aufwand: Du zahlst nur, was tatsächlich gemacht wird. Klingt attraktiv, erfordert aber, dass du den Überblick über gebuchte Stunden hast, und bedeutet schwer planbare Monatsbeträge. Sinnvoll bei Seiten mit sehr niedrigem und unregelmäßigem Wartungsbedarf.

Unser Ansatz: Pauschale für den Basisumfang (Updates, Backups, Monitoring, Bericht), Stundensatz für alles darüber hinaus. So hast du eine kalkulierbare Grundlage und trotzdem Flexibilität für spontane Anfragen.

Worauf du beim Wartungsvertrag achten solltest

Nicht alle Wartungsverträge sind gleich. Diese Punkte solltest du vor der Unterschrift prüfen:

Was genau ist enthalten? Updates allein sind kein Wartungsvertrag. Prüf, ob Backups, Monitoring und Berichte explizit aufgeführt sind – und wenn ja, in welcher Frequenz.

Wo liegen die Backups? Für Unternehmen im DACH-Raum relevant: Backups auf Servern außerhalb der EU können ein DSGVO-Problem sein. Unsere Backups liegen auf deutschen Servern.

Wie sind Reaktionszeiten definiert? Bei uns enthält das Premium-Paket eine SLA mit Reaktionszeiten in Stunden – nicht in Tagen. Das macht einen Unterschied, wenn die Website im Kundengespräch nicht lädt.

Was ist ausdrücklich nicht enthalten? Gute Verträge grenzen das klar ab. Neue Features, Redesigns, Content-Änderungen oder das Aufräumen nach einem Angriff, der vor Vertragsbeginn entstand – das sind typische Ausschlüsse, die in billigen Verträgen gerne fehlen.

Wie ist die Mindestlaufzeit? Jahresverträge können günstig erscheinen, binden dich aber bei Unzufriedenheit. Unsere Verträge laufen monatlich kündbar nach drei Monaten.

Wenn du überlegst, ob eine WordPress-Seite für dein Unternehmen überhaupt das richtige System ist, lohnt sich ein Blick in Was eine Unternehmenswebsite kostet – dort ordnen wir auch die laufenden Kosten ein.

Häufige Fragen

Was kostet WordPress-Wartung monatlich?

WordPress-Wartung kostet je nach Leistungsumfang zwischen 50 und 400 € im Monat. Einfache Pakete mit Updates und Backup starten bei rund 80 €. Verträge mit Staging-Tests und Monitoring liegen bei 100 bis 250 €, Pakete mit verbindlichem SLA bei 250 bis 400 €. Stundenbasierte Wartung wird üblicherweise mit 80 bis 130 € pro Stunde abgerechnet.

Lohnt sich ein WordPress-Wartungsvertrag?

Ja – für die meisten Unternehmenswebsites. Ohne regelmäßige Updates und Backups steigt das Sicherheitsrisiko deutlich. Ein Wartungsvertrag schützt vor Ausfällen, Hackerangriffen und Datenverlust, ist in der Regel günstiger als ein nachträglicher Notfall-Einsatz und hält die Seite technisch auf Stand.

Was ist der Unterschied zwischen Wartungspauschale und Abrechnung nach Aufwand?

Eine Wartungspauschale deckt einen definierten Leistungsumfang zum Festpreis ab – planbar, aber wenig flexibel. Abrechnung nach Aufwand eignet sich bei schwankendem Bedarf, erfordert aber Kontrolle über die Stunden. Viele Agenturen kombinieren beides: eine Pauschale für die Basisleistungen und Stundensätze für Extras.

Worauf sollte ein WordPress-Wartungsvertrag mindestens eingehen?

Mindestens auf: regelmäßige Updates (Core, Plugins, Themes), tägliche Backups auf sicheren Servern, Monitoring bei Ausfällen und eine definierte Reaktionszeit im Fehlerfall. Gute Verträge nennen außerdem explizit, was nicht enthalten ist – etwa neue Funktionen oder Designänderungen.

Daniel Nilges
Daniel Nilges

Gründer & Full-Stack-Entwickler

20+ Jahre Erfahrung in der Webentwicklung. Spezialisiert auf Laravel, WordPress und individuelle Software für den Mittelstand.