Was kostet WordPress-Wartung? Preise und Pakete 2026
„Was kostet die Wartung?” ist die Frage, die wir am häufigsten hören, wenn jemand gerade festgestellt hat, dass WordPress ohne Pflege langsam zum Risiko wird. Die kurze Antwort: zwischen 50 und 400 € im Monat bei einer Agentur – je nachdem, was tatsächlich im Vertrag steht. Die bessere Antwort: Es kommt darauf an, was ihr wirklich braucht, und darauf, ob der Preis zu dem passt, was drinsteht.
Dieser Artikel legt offen, was WordPress-Wartung am Markt kostet, was sinnvolle Inhalte eines Wartungsvertrags sind, und wie Codeäffchen das konkret löst.
Was WordPress-Wartung kostet
Der Markt bewegt sich grob in drei Preisregionen:
Basiswartung (50 – 100 € netto/Monat): Updates für Core, Plugins und Themes, ein automatisches Backup, kein direkter Ansprechpartner für Rückfragen. Gut genug für eine Seite, bei der ein Ausfall für ein paar Stunden kein Drama ist.
Standardwartung (100 – 250 € netto/Monat): Updates mit Staging-Test, tägliche Backups, Sicherheits-Monitoring, Uptime-Überwachung und ein monatlicher Bericht. Das ist das Segment, das für die meisten Unternehmenswebsites sinnvoll ist.
Premium-Wartung (250 – 400 € netto/Monat): SLA mit definierten Reaktionszeiten in Stunden, priorisierter Support, umfassendes Monitoring und Kapazität für kleinere Sofortreaktionen ohne Auftrag.
Unsere WordPress-Wartung bietet drei feste Pakete zum Nettopreis:
| Paket | Preis | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Basis | 79 € / Monat | Updates, Backup, Monitoring |
| Standard | 149 € / Monat | + Staging, Sicherheit, Bericht |
| Premium | 249 € / Monat | + SLA, Priorität, erweiterter Umfang |
Alle Pakete sind monatlich kündbar nach einer Mindestlaufzeit von drei Monaten. Arbeiten außerhalb des Paketumfangs – etwa das Beheben eines Plugin-Konflikts oder eine schnelle Anpassung – werden nach Aufwand zu 100 € pro Stunde abgerechnet.
Zum Vergleich: Was bei einem ungeplanten Ausfall an Einsatz anfällt, liegt schnell im vier- bis fünfstelligen Bereich. Selbst ein einzelner Notfall-Einsatz übersteigt in der Regel den Jahresbetrag eines Basispakets.
Was in der Wartung enthalten sein sollte
Nicht jede Wartung ist gleich. Wer nur auf den Preis schaut, kauft manchmal nicht mehr als ein automatisches Plugin-Update einmal im Monat – das bekommt WordPress auch alleine hin, und ist trotzdem keine Wartung.
Was eine sinnvolle Wartung liefert – und was wir in jedem Paket machen:
Updates – kontrolliert, nicht blind. Core, Plugins und Themes werden aktuell gehalten. Kritische Updates gehen bei uns über eine Staging-Umgebung, damit eine neue Plugin-Version nicht ungetestet auf die Live-Seite kommt.
Backups – täglich, auf deutschen Servern. Tägliche Sicherungen, gespeichert auf Servern in Deutschland. DSGVO-konform, ohne dass Daten auf Servern außerhalb der EU landen. Und: Backups, die nie auf Restore getestet werden, sind keine Backups – das prüfen wir.
Sicherheits-Monitoring. Wir überwachen bekannte Schwachstellen in eingesetzten Plugins und reagieren bei kritischen Lücken, ohne auf den nächsten Wartungstermin zu warten.
Uptime-Monitoring. Wenn die Seite ausfällt, wissen wir es vor euch – nicht andersherum.
Monatlicher Bericht. Was wurde gemacht, was wurde gefunden, was steht an. Kein Blackbox-Vertrag, sondern nachvollziehbare Dokumentation.
Was Wartung ausdrücklich nicht ist: neue Funktionen, Designänderungen oder größere Umbauten. Das ist Projektarbeit und wird separat beauftragt.
Mehr zu den konkreten Inhalten lest ihr in Was eine WordPress-Wartung leistet.
Warum Wartung keine optionale Ergänzung ist
WordPress ist das meistgenutzte CMS weltweit – und deshalb das meistangegriffene. Über 90 Prozent der gehackten WordPress-Seiten wurden über bekannte, längst gepatchte Sicherheitslücken kompromittiert. Die Lücke war also geschlossen, der Angriff trotzdem erfolgreich – weil niemand das Update eingespielt hatte.
Das klingt nach einer schlechten Statistik für andere. Aber WordPress-Updates erscheinen manchmal im Wochenrhythmus, und nicht jedes Update ist harmlos. Ein unbedachtes Plugin-Update kann eine Seite in Minuten zerlegen. Deshalb sind kontrollierte, getestete Updates wichtiger als schnelle automatische.
Daneben: PHP-Versionen veralten. Themes werden inkompatibel. Sicherheitszertifikate laufen ab. Hosting-Umgebungen ändern sich. Eine Seite, die heute läuft, kann in drei Monaten Fehler werfen, wenn niemand hinschaut.
Backups sind das letzte Sicherheitsnetz. Wenn es kein aktuelles, funktionierendes Backup gibt, kostet ein Sicherheitsvorfall nicht nur Nerven, sondern unter Umständen die gesamte Website-Investition.
Pauschale vs. Abrechnung nach Aufwand
Beide Modelle haben ihre Berechtigung – die Frage ist, was zu eurer Situation passt.
Wartungspauschale: Monatlicher Festbetrag für einen definierten Leistungsumfang. Planbar für euch, strukturiert für uns. Kein Aufwand bei der Abrechnung, keine Überraschungen. Der Nachteil: Was über den Umfang hinausgeht, wird extra berechnet. Was darin ist, wird berechnet, auch wenn in einem Monat wenig anfällt.
Abrechnung nach Aufwand: Ihr zahlt nur, was tatsächlich gemacht wird. Klingt attraktiv, erfordert aber, dass ihr den Überblick über gebuchte Stunden habt, und bedeutet schwer planbare Monatsbeträge. Sinnvoll bei Seiten mit sehr niedrigem und unregelmäßigem Wartungsbedarf.
Unser Ansatz: Pauschale für den Basisumfang (Updates, Backups, Monitoring, Bericht), Stundensatz für alles darüber hinaus. So habt ihr eine kalkulierbare Grundlage und trotzdem Flexibilität für spontane Anfragen.
Worauf ihr beim Wartungsvertrag achten solltet
Nicht alle Wartungsverträge sind gleich. Diese Punkte solltet ihr vor der Unterschrift prüfen:
Was genau ist enthalten? Updates allein sind kein Wartungsvertrag. Prüft, ob Backups, Monitoring und Berichte explizit aufgeführt sind – und wenn ja, in welcher Frequenz.
Wo liegen die Backups? Für Unternehmen im DACH-Raum relevant: Backups auf Servern außerhalb der EU können ein DSGVO-Problem sein. Unsere Backups liegen auf deutschen Servern.
Wie sind Reaktionszeiten definiert? Bei uns enthält das Premium-Paket eine SLA mit Reaktionszeiten in Stunden – nicht in Tagen. Das macht einen Unterschied, wenn die Website im Kundengespräch nicht lädt.
Was ist ausdrücklich nicht enthalten? Gute Verträge grenzen das klar ab. Neue Features, Redesigns, Content-Änderungen oder das Aufräumen nach einem Angriff, der vor Vertragsbeginn entstand – das sind typische Ausschlüsse, die in billigen Verträgen gerne fehlen.
Wie ist die Mindestlaufzeit? Jahresverträge können günstig erscheinen, binden euch aber bei Unzufriedenheit. Unsere Verträge laufen monatlich kündbar nach drei Monaten.
Wenn ihr überlegt, ob eine WordPress-Seite für euer Unternehmen überhaupt das richtige System ist, lohnt sich ein Blick in Was eine Unternehmenswebsite kostet – dort ordnen wir auch die laufenden Kosten ein.
Häufige Fragen
Was kostet WordPress-Wartung monatlich?
WordPress-Wartung kostet je nach Leistungsumfang zwischen 50 und 400 € im Monat. Einfache Pakete mit Updates und Backup starten bei rund 80 €, umfangreichere Verträge mit SLA, Staging-Tests und Monitoring liegen bei 150 bis 300 €. Stundenbasierte Wartung wird üblicherweise mit 80 bis 130 € pro Stunde abgerechnet.
Lohnt sich ein WordPress-Wartungsvertrag?
Ja – für die meisten Unternehmenswebsites. Ohne regelmäßige Updates und Backups steigt das Sicherheitsrisiko deutlich. Ein Wartungsvertrag schützt vor Ausfällen, Hackerangriffen und Datenverlust, ist in der Regel günstiger als ein nachträglicher Notfall-Einsatz und hält die Seite technisch auf Stand.
Was ist der Unterschied zwischen Wartungspauschale und Abrechnung nach Aufwand?
Eine Wartungspauschale deckt einen definierten Leistungsumfang zum Festpreis ab – planbar, aber wenig flexibel. Abrechnung nach Aufwand eignet sich bei schwankendem Bedarf, erfordert aber Kontrolle über die Stunden. Viele Agenturen kombinieren beides: eine Pauschale für die Basisleistungen und Stundensätze für Extras.
Worauf sollte ein WordPress-Wartungsvertrag mindestens eingehen?
Mindestens auf: regelmäßige Updates (Core, Plugins, Themes), tägliche Backups auf sicheren Servern, Monitoring bei Ausfällen und eine definierte Reaktionszeit im Fehlerfall. Gute Verträge nennen außerdem explizit, was nicht enthalten ist – etwa neue Funktionen oder Designänderungen.
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Gründer & Full-Stack-Entwickler
20+ Jahre Erfahrung in der Webentwicklung. Spezialisiert auf Laravel, WordPress und individuelle Software für den Mittelstand.