ALUNOX
Nicht der Produktkatalog war die Herausforderung, sondern die Dokumente dahinter: bis zu 20 Nachweise je Werkstoff, in zwei Sprachen und für zwei Schweißverfahren.
Projekt-Info
- branche
- Schweißtechnik / Industrie
- leistung
- Layout-Umsetzung, WordPress, individuelle Produktsuche
- technologie
- WordPress, PHP
- sprachen
- DE / EN
- zeitraum
- Seit 2025 live
- status
- Live
Kunde
ALUNOX ist seit 1993 Partner für den schweißtechnischen Fachhandel und vertreibt Schweißzusatzwerkstoffe an gewerbliche Abnehmer.
Ausgangslage
ALUNOX verkauft nicht an Endkunden, sondern an den Fachhandel. Wer auf der Website landet, sucht selten „ein Produkt“ – sondern den Nachweis zu einem Werkstoff: das Datenblatt, das Sicherheitsdatenblatt, die TÜV- oder CE-Bescheinigung. Und zwar in der richtigen Sprache und für das richtige Schweißverfahren.
Daraus wird schnell eine Matrix: fünf Dokumentarten, jeweils auf Deutsch und Englisch, jeweils für MIG/MAG und WIG. Das sind bis zu 20 Dateiverweise pro Werkstoff – neben Kategorie und den Normbezeichnungen nach EN ISO und AWS. In Summe 27 Spalten je Zeile.
Gepflegt wird das seit jeher in einer Excel-Tabelle, und das Team arbeitet schnell darin. Dieselbe Struktur als WordPress-Eingabemaske hätte bedeutet: 20 Upload-Felder pro Produkt, einzeln zu befüllen. Der Pflegeaufwand wäre gestiegen, nicht gesunken.
Was wir gebaut haben
- Umsetzung des Layouts in WordPress
- Individuelle Produktsuche: Filter nach Werkstoffkategorie und Normbezeichnung (EN ISO für MIG/MAG und WIG, AWS) – kein Plugin, sondern auf diesen Katalog gebaut
- Jedes Suchergebnis liefert direkt die passenden Nachweise – in der gewählten Sprache und für das gewählte Verfahren
- Produktpflege über die bestehende Excel-Tabelle: Der Kunde lädt die aktualisierte Datei im Backend hoch, der Rest passiert von selbst
- Zweisprachiger Auftritt – die Sprachtrennung steckt bereits in den Daten, nicht nur in der Oberfläche
Besonderheit: Excel bleibt die Quelle
Die naheliegende Lösung wäre gewesen, die Produkte als WordPress-Inhalte anzulegen und dem Kunden eine Pflegemaske zu bauen. Wir haben uns dagegen entschieden – und zwar aus dem Grund, der bei Pflegekonzepten am häufigsten übersehen wird: Es zählt nicht, welches Werkzeug theoretisch das bessere ist, sondern welches das Team tatsächlich benutzt.
Die Tabelle war schon da, sie war gepflegt, und die Leute waren darin schnell. Also ist sie die Datenquelle geblieben: Wer etwas ändert, ändert es in Excel und lädt die Datei im Backend hoch. Für den Kunden ändert sich am Arbeitsablauf nichts – er bekommt nur eine Website dazu, die immer denselben Stand zeigt wie seine Datei. Das läuft seit 2025 unverändert so.
Produktkatalog, der sich nicht ins Standard-Schema pressen lässt?
Wenn die Daten schon irgendwo gepflegt werden, muss die Website sich danach richten – nicht umgekehrt. Erzähl uns, wo deine Produktdaten liegen.
Lieber direkt sprechen? 09163 679 1505 (Mo–Fr, 8–18 Uhr)